Das Projekt «CO₂-Kompensation mit Humusaufbau» startet 2025 und wird von der Liechtensteinischen Post, den Liechtensteinischen Kraftwerken, Liechtenstein Wärme und der Telecom Liechtenstein getragen. Ziel ist es, durch gezielten Humusaufbau auf landwirtschaftlichen Flächen in Liechtenstein und im Werdenberg CO₂ zu speichern und damit die Netto-Null-Strategie der Unternehmen zu unterstützen. Der nicht vermeidbare CO₂-Ausstoss der beteiligten Unternehmen von rund 1’100 Tonnen pro Jahr soll so regional kompensiert werden.
Landwirte profitieren von einer höheren Bodenfruchtbarkeit und Klimaresilienz, deutlich reduziertem Hilfsstoffeinsatz, kostenlosen Bodenanalysen, fachlicher Beratung und Einnahmen aus CO₂-Zertifikaten. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Ziel ist die Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken in Liechtenstein und Werdenberg.
Gelungener Projektstart
Nachdem beidseits des Rheins Informationsveranstaltungen durchgeführt wurden, soll nun mit interessierten Landwirten die Zusammenarbeit im Projekt über die nächsten Jahre vereinbart werden. Im Januar erfolgten bereits die ersten GPS-gestützten Probeentnahmen in den Feldern, um den Ausgangswert des Humusgehaltes zu messen und weitere Informationen über den aktuellen Zustand des Bodens zu erhalten.
Unsere Projektpartner sind kba agrarsolution und CarboCert GmbH.
Die ersten Schritte sind gemacht – Januar 2026
- Durchführung von Informationsveranstaltungen für interessierte Landwirte
- Erfolgreiche Vertragsabschlüsse mit 11 Landwirten
- Sicherstellung von 293 ha Projektfläche, davon 251 ha in Liechtenstein
- Durchführung der ersten GPS-gestützten Bodenproben zur Analyse des Humusgehalts





